Mit der Initiierung des Göttingen International Health Networks strebt die UMG gemeinsam mit der Georg-August-Universität an, sich als akademische Institutionen den globalen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts zu stellen, indem man sich mit interdisziplinären, ganzheitlichen Projekten im Bereich International Health aktiv engagiert. Zusammen mit den Partnerfakultäten für Agrar- und Forstwissenschaft, Geowissenschaft, Sozial- und Wirtschaftswissenschaft, sowie der Biologischen und der Theologischen Fakultät der Georg-August-Universität ist die Universitätsmedizin Göttingen hervorragend geeignet, dieses Thema in aller Breite zu bearbeiten.  

 

  Das Netzwerk hat sich zum Ziel gesetzt, Problemfragestellungen vor Ort in Indien und Afrika mit lokalen Wissensträgern zu eruieren und Lösungsstrategien mit Einbeziehung von Aus- und Weiterbildungskonzepten zu entwickeln. In einem Verbundprojekt soll die Senkung der Mutter/Kind-Sterblichkeit in zwei Modellsystemen erreicht werden: Zum einen unter dem Aspekt der Megastädtebildung in Indien (Pune), zum anderen in einem ländlichen Dorf in Tanzania (Konzept des Millennium-Village). Thematisch werden hier Forschungsprojekte zur Sicherung bzw. Verbesserung der Trinkwasser- und Ernährungsqualität, sowie zur angepassten und verbesserten medizinischen Versorgung bearbeitet. In dem Netzwerk werden sozialmedizinische Themen, Mechanismen der Armutsbekämpfung, des Pflanzenschutzes, der Lebensmittel- und Wasserüberwachung, sowie die Entwicklung medizinischer Verfahren und Techniken erforscht, die unter einfachen Bedingungen zu einer Senkung der Mutter/Kind-Sterblichkeit beitragen können.


Positionspapier (dt) Goettingen International Health Network

Positions paper (eng) Goettingen International Health Network

bild4 

Links zu Projekten im Bereich International Health der beteiligten Fakultäten

Fakultät für Geowissenschaften und Geographie
Burkina Faso: Climate Change and Vector Borne Diseases (Planet Action)
Climate Change and Health

 

Zusätzliche Informationen